NETZWERKBILDUNG

Für eine Kultur des Lernens mit Kindern

 

 

 

Das NETZWERKBILDUNG ist ein Zusammenschluss von Fachleuten aus Praxis, Fortbildung, Ausbildung und Forschung im Bereich einer Pädagogik der frühen Kindheit.

 

Gemeinsame Grundlage ist ein Verständnis von Bildung als Wechselwirkung zwischen Prozessen der Selbstbildung und der sozialen Verständigung.

 

Das NETZWERKBILDUNG konkretisiert dieses Bildungsverständnis für das Kindesalter und unterstützt Bemühungen, es in der Praxis von Krippen, Kindertagesstätten und Grundschulen umzusetzen.

 

Dabei wird an bereits vorhandene Konzepte wie Offene Arbeit, Reggiopädagogik, Situationsansatz, Freinetpädagogik, Hamburger Raumgestaltung angeknüpft.

 

Die frühkindlichen Bildungsmodelle, auf die sich das NETZWERKBILDUNG stützt, gehen - bei aller konzeptionellen Vielfalt - davon aus, dass Kinder von Beginn ihres Lebens an eigenständige und interessierte Erforscher ihrer Umwelt sind.

 

Damit muss man ihnen, wie das die moderne Kleinkindforschung vielfältig belegt, das Lernen nicht erst beibringen. Vor allem jedoch darf man diesen neugierigen Lernwillen der Kinder nicht durch Maßnahmen des Lernen-müssens behindern oder gar zerstören, wie sie sich in den Köpfen vieler Erwachsener durch entsprechende Schul- und Lebenserfahrungen festgesetzt haben.

 

Vielmehr geht es darum, die eigenen Bildungsprozesse der Kinder so aufzunehmen, zu unterstützen oder herauszufordern, dass sie das Reservoir unserer kulturellen Entwicklung als Bereicherung für sich und ihre Welterkenntnis erfahren und nutzen können.

 

Einerseits soll mit diesem Handlungs- und Denkansatz dem in der Öffentlichkeit leider immer noch anzutreffenden Vorurteil vom Kindergarten als einem kindlichen Schonraum entgegengetreten werden, der dem Kind einen letzten - aber auch belanglosen - Unterschlupf vor dem Ernst der Schule gewährt.

 

Andererseits sollen den kursierenden Vorstellungen von einer technologischen Praxis der frühzeitigen Vermittlung von Kompetenzen, die Kinder in der globalisierten Gesellschaft zu brauchen scheinen, andere Formen frühkindlicher Bildung entgegengesetzt werden.

 

Diese entsprechen,

 

erstens,dem Stand des Wissens über frühkindliche Lern- und Bildungsprozesse besser,

 

zweitens, sind sie an einigen Stellen der Bundesrepublik (und z.B. in Italien/Reggio oder in einigen skandinavischen Ländern) bereits erfolgreiche Praxis und werden weiter entwickelt.

 

Damit sollen auch eine Praxis und ein Bildungsdenken stärker in die öffentliche Aufmerksamkeit gerückt werden, die in der OECD-Studie vom November 2004 über die deutschen Kindertageseinrichtungen ausdrücklich als international inspirierend und weiterführend Anerkennung finden (auch wenn die strukturellen Bedingungen, unter welchen in Deutschland Bildung in Kindertageseinrichtungen verwirklicht wird, mit Recht scharf kritisiert werden).

 

 

 

 

 

letzte Aktualisierung:28.11.2010

 

Impressum

 

Programmierung / Gestaltung:

Marlies Schumann

 

 

 

Haftungsausschluss:

 

Unsere Seite enthält Links zu externen Webseiten Dritter, auf deren Inhalte wir keinen Einfluss haben. Deshalb können wir für diese fremden Inhalte keine Gewähr übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige  Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich.

 

Alle Inhalte sind Eigentum des NETZWERKBILDUNG und dürfen nur nach schriftlicher Genehmigung durch uns verwendet werden.

 

 

über das NetzWerkBildung.
Positionen.
Mitglieder.
Denkimpulse.
Kontakt.